Qi Gong ist eine über 3000 Jahre alte chinesische Bewegungsform zur Kultivierung von Körper und Geist. Zur Praxis gehören Atemübungen, Körper- und Bewegungsübungen, Konzentrationsübungen und Meditationsübungen. Qi Gong bedeutet wörtlich übersetzt  „ Energiearbeit „ ( Qi = Energie, Gong = Arbeit ). Als Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin ( TCM ), eines über 5000 Jahre altes Heilkundesystems, spielt das Qi Gong eine bedeutende Rolle in der Prävention und Therapie von Krankheiten.

 

Im Alltag bewähren sich viele Übungen zum Schutz der Gesundheit und zur Erhöhung von Konzentration und Leistungsfähigkeit. Beim Qi Gong in Bewegung und in Ruhe spielen Körperhaltung, Atmung und Aufmerksamkeit eine wesentliche Rolle, und durch das konzentrierte Üben gelangt man in einen Zustand tiefgreifender Entspannung von Körper, Geist und Seele.

 

Qi Gong fördert die Gesundheit und die Intelligenz und hilft Krankheiten zu vermeiden oder deren Entwicklung zu verlangsamen. So werden der Entstehung und dem Verlauf von Bluthochdruck, Herz-Kreislauf Erkrankungen, Diabetes, Leber- und Magenbeschwerden, Erkrankungen der Augen und des Nervensystems, Schlaflosigkeit und Stress, Rückenkrankheiten sowie Zyklusbeschwerden wirksam begegnet.

 

Qi Gong ist sehr gut geeignet zur Vermeidung von Osteoporose und stärkt wirkungsvoll das gesamte Immunsystem. Das Üben von Qi Gong ist für Erwachsene, auch ältere Menschen , und für all diejenigen geeignet, die an chronischen Krankheiten leiden. Unzählige Studien beweisen dies mittlerweile seit mehreren Jahren.


Mein Lehrer, Shi Yan Bao, Shaolin Mönch der 34. Generation sagt, wenn Körper und Geist sich einigen, gelangt man in beste Verfassung.

 

Durch die Übungen werden die Energie-Meridiane geöffnet und aktiviert. Durch das sanfte Dehnen des Körpers werden die Sehnen und Muskeln des Körpers gestärkt. Durch die langsamen, fliesenden Bewegungen erreicht der Übende einen Zustand der Ruhe und Gelassenheit.